Landtagswahl 2018

Meine Themenschwerpunkte als Ihre Kandidatin

Digitalisierung

Warum?

Die Digitalisierung wird schon in naher Zukunft alle Lebensbereiche der Menschen verändern. Sie bietet viele Chancen und kann nicht nur das Leben der Menschen erheblich erleichtern. Sie kann auch Behörden wie Unternehmen effizienter und erfolgreicher machen. Hessen und insbesondere meine Heimatregion Limburg-Weilburg darf bei dieser wichtigen Entwicklung nicht abgehängt werden, Es gilt, die Attraktivität zum Leben und Arbeiten zu erhalten und auszubauen.

Was?

Damit die Menschen in unserer Heimatregion von den digitalen Technologien profitieren, ist vor allem eine flächendeckende Versorgung mit schnellem Internet notwendig. Darüber hinaus benötigen Unternehmen und Behörden die Voraussetzungen um sich besser mit ihren Kunden bzw. den Bürgern digital vernetzen zu können. Für die öffentliche Verwaltung heißt das beispielsweise: Schaffung konkreter, digitaler Angebote wie eine digitale Bürgersprechstunde oder online-Services für die verschiedenen Verwaltungsbereiche. Eine kluge Politik muss deshalb alles tun, um einen schnellen, sicheren und möglichst barrierefreien Zugang zu Dienstleistungen zu ermöglichen. In der Bildung müssen die Weichen ebenfalls auf Zukunft gestellt werden. Neben der "digitalen Bildung" muss auch die Ausstattung der Schulen mit modernem Equipment deutlich verbessert werden.

Wie?

Ich setze mich für die Entwicklung einer ganzheitlichen Strategie für Hessen und die Region Limburg-Weilburg ein. Das Thema "Digitalisierung" muss sowohl in der Landesverwaltung aber auch auf Kreisebene bei allen Entscheidungen "mitgedacht" werden. Um dies zu gewährleisten, ist es eines meiner zentralen Anliegen, dass "Digitalisierung" auch organisatorisch abgebildet wird: auf Landesebene nz.B. in einem eigenen Ministerium. In der Bildungspolitik werde ich mich für Investitionen stark machen, auch damit modernste Technik und digitales Lernen endlich in der Schule ankommt.

 


Infrastruktur

Warum?

Hessen und insbesondere der Landkreis Limburg-Weilburg können nur erfolgreich im Wettbewerb der Regionen bestehen, wenn die öffentliche Infrastruktur sowohl den Anforderungen der Unternehmen als auch den Bedürfnissen der Menschen heute und in Zukunft entspricht.. Gerade die aktuelle Diskussion um "Diesel-Fahrverbote" zeigt, wie schnell sich Anforderungen dramatisch ändern können, um die Mobiltät für die Menschen zu erhalten. Denn Mobilität ist auch Ausdruck individueller Freiheit und Lebensqualität.

Was?

Mobilität muss grundsätzlich neu gedacht werden. Eine moderne, flexible und leistungsfähige Verkehrsinfrastruktur ist für Hessen insgesamt und erst recht für den ländlichen Raum unserer Heimatregion Limburg-Weilburg Grundvoraussetzung für wirtschaftlichen Erfolg und Wohlstand.

Wie?

Gerade für die ländlichen Regionen in Hessen wie unserer Heimatregion Limburg-Weilburg gibt es hier noch viel zu tun. Gleichzeitig darf unsere Verkehrsinfrastruktur nicht weiterhin vernachlässigt werden Ich werde mich dafür einsetzen, dass viele Landesstraßen, die heute noch in einem schlechten Zustand sind, zügig erneuert werden. In besonderer Weise werde ich mich dafür stark machen, dass die Blockadehaltung der jetzigen schwarz-grünen Landesregierung bei Ortsumgehungen und Lückenschlüssen überwunden wird. So müssen die B 8 - Umgehungen in Limburg-Lindenholzhausen und in Niederbrechen endlich gebaut werden. Alle in der Region sind sich einig, der Bund stellt das Geld bereit und trotzdem lässt die derzeitige Landesregierung die Menschen vor Ort im Stich. Das will ich ändern.

Wie ist es um die Straßen in unserem Landkreis bestellt? Leider tut sich bei wichtigen Infrastrukturvorhaben - so wie es der Bau der B 8- Umgehung in Lindenholzhausen und in Niederbrechen ist - schlicht nichts! Hier bedarf es dringend einer Trendwende in Wiesbaden. Es reicht nicht, zusätzliches Personal für den Bau von Radwegen einzustellen. Nein, es ist höchste Zeit, dass ein Maßnahmenplan zur Umsetzung der Umgehungsplanung erstellt und umgesetzt wird. Ich hab mir die Situation noch einmal vor Ort angesehen. Stets wenn ich dort an der B 8 stehe, ist es für mich unfassbar, warum nichts passiert. Es ist dringend Zeit zu Handeln!


Sicherheit

Warum?

Das Thema Sicherheit bewegt nicht nur viele Menschen. Es betrifft auch Behörden und Unternehmen teilweise massiv. Es geht dabei nicht nur um die Sicherheit im öffentlichen Raum, sondern auch um den privaten Bereich - Stichwort "Einbruchsdelikte". Für Unternehmen wie Bürger gleichermaßen wichtig ist außerdem die Datensicherheit. Bei all dem muss der Staat gleichzeitig sicherstellen, dass die Menschen selbstbestimmt leben und Unternehmen auf einer verlässlichen Grundlage arbeiten können. Dabei darf es keine Rabatte auf den Rechtsstaat geben.

Was?

Die Anforderungen an die Polizei sind in den letzten Jahren deutlich gestiegen. Zu den klassischen Aufgaben sind viele neue Herausforderungen gekommen, wie z.B. die Bekämpfung der Internetkriminalität. Ein starker Rechtsstaat braucht darüber hinaus eine leistungs- und durchsetzungsstarke Justiz. Verfahren müssen schneller zum Abschluss gebracht und Täter konsequent verfolgt werden. Bestandteil von Sicherheit ist ferner ein rechtstaatlich konsequentes Vorgehen gegen extremistische Gewalttäter und terroristische Gefährder.

Wie?

Ich werde mich dafür einsetzen, dass die Polizei von Verwaltungsarbeiten entlastet wird, Polizei und Justiz personell besser ausgestattet und technisch nachgerüstet werden. Sicherheit muss besser organisiert sein als das Verbrechen. Wenn neue örtliche Kriminalitätsschwerpunkte erkennbar werden, wie zum Beispiel in unserer Heimatregion vor dem Limburger Bahnhof, muss von vorneherein konsequent eingeschritten werden. In der Bekämpfung von gewalttätigen Extremisten und terroristischen Gefährdern brauchen wir eine bessere Zusammenarbeit zwischen den Ländern untereinander sowie zwischen Bund und Ländern.


Freiheit? - mit Sicherheit!

Es war eine sehr spannende Diskussionsrunde der liberalen Stiftungen zur Sicherheitsfrage in Innenstädten. Drei tolle, hochqualifizierte Referenten und mit Silvia Kuck vom HR eine souveräne Moderatorin saßen auf der Bühne im Limburger Kolpinghaus.

Die Referenten und die Teilnehmer aus dem Publikum sprachen deutliche Worte und waren vor allem alle mit viel Engagement bei der Sache. Dabei wurde anhand des konkreten Beispiels Limburg diskutiert. Es lag nämlich das Ergebnis der Befragung der Limburger Haushalte zur Sicherheitssituation in der Innenstadt vor. An der Debatte nahmen die Zuhörer aktiv mit Beispielen teil. So wurden u.a. Zustände auf Ämtern geschildert, wo Mitarbeiter unter Bedrohungssituationen arbeiten. Alles in allem: Realitäten des Lebens, Realitäten die Bürger beschäftigen und bei denen der Rechtsstaat an Grenzen kommt. Wie ist es um unsere Freiheit bestellt, wenn wir uns nicht mehr uneingeschränkt im öffentlichen Raum bewegen können? Wie ist es um die "Stärke" des Rechtstaates bestellt, wenn Straftaten nicht zeitnah verurteilt und geahndet werden? Wie müssen Polizei, Justiz und Verwaltung heute auf Augenhöhe aufgestellt sein - um die Freiheit des Einzelnen zu gewährleisten? Was kann, was muss man als Bürger beitragen und wie kann man sich einbringen? Wie werden diese Themen, all diese Fragen mit den Bürgern gemeinsam, offen und sachlich diskutiert? Eine spannende, eine wichtige Frage für das Vertrauen der Bürger in den Staat. Es geht um das Vertrauen in den Staat, der dringend einiges tun muss um hier seinen Pflichtaufgaben nachzukommen. Nur so ist die Freiheit in einem demokratischen Rechtstaat dauerhaft zu gewährleisten. Es gibt Abende, da sinniert man noch Tage danach über Argumente und Redewendungen. Dies war so ein Abend und er hat mich sehr bewegt, Gedanken gehen mir durch den Kopf - die Diskussion zeigte zentrale Werte auf : Demokratie, Rechtsstaat, Freiheit! Und deshalb: "Danke an diese tolle Referentenrunde, die großartige Moderation und die Bürgerbeiträge.

Diskussionsrunde im Kolpinghaus zur Sicherheit Diskussionsrunde im Kolpinghaus zur Sicherheit


Umwelt, Klima, Ernährung - Themen, die für uns Hessen und die FDP wichtig sind!

Warum?

Umweltqualität ist Lebensqualität - das bestätigen mir viele Menschen aus den hessischen Städten und Gemeinden, die ich bei meinen Veranstaltungen treffe und mit denen ich diskutiere.

Viele Bürgerinnen und Bürger sind jedoch enttäuscht von der Umweltpolitik der Hessischen Landesregierung. Daher werde ich mich auch bei diesem wichtigen Thema klar positionieren.

In Zeiten, in denen die Ressourcen durch eine globale Nutzung schwinden, geht es auch darum, wie und wofür wir die natürlichen Ressourcen (Energie, Wasser, Luft, Land) verbrauchen und welche umweltverträglichen Alternativen wir nutzen. Und nicht zuletzt wird es immer wichtiger, eine zukunftsweisende Balance zwischen Unternehmens-/Konzerninteressen und nachhaltigen Verhaltensweisen zu finden.

Lokal ist mir besonders der Ausbau der Verkehrsinfrastruktur wichtig, da die Belastung durch den täglichen Autoverkehr besonders die Lebensqualität der direkten Anwohner erheblich mindert.

Einen besonderen Stellenwert nimmt für mich auch die Qualität und die Erzeugung unserer Nahrung ein. Hier muss in Zukunft ein besserer, ideologiefreier Ausgleich in unserer Ernährung zwischen konventioneller und ökologischer Erzeugung erfolgen. Auch im Sinne von Umweltverträglichkeit und Tierschutz. Dafür werde ich mich einsetzten!

Was?

Auf Landesebene werde ich daher konsequent die Forschungsinfrastruktur im Hinblick auf Energiegewinnung, Energiespeicherung und der Erzeugung von Nahrungsmitteln stärken. Mein Ziel ist daher auch im Umweltsektor neue Arbeitsplätze zu schaffen, was nur mit zukunftsweisenden Ideen funktionieren kann.

Denn nur dann, wenn wir heute die Forschung fördern, haben wir morgen die passenden Antworten auf umwelt-, klima-, und Ernährungsfragen. Nicht mit leeren Worthülsen, sondern einem ausgewogenen und klaren Konzept können wir daher gemeinsam die notwendigen Veränderungen erreichen.

Mein Ziel für unser Bundesland Hessen ist daher, alternative Energien vernünftig, sinnvoll und zukunftsorientiert zu nutzen und auszubauen.

Darüber hinaus möchte ich erreichen, dass Naturschutz, Tierschutz sowie die Interessen der Umweltnutzer wie Jagd und Tourismus auf einer sachlichen Ebene und zum Wohle der Umwelt aufeinander abgestimmt werden.

Wie?

Als Landtagsabgeordnete werde ich daran arbeiten, die Entwicklung erneuerbarer Energien und umweltfreundlicher Technologien zu fördern Dabei soll die Forschung frühzeitig eingebunden werden, mit dem Ziel die Lebensqualität der Menschen in Hessen zu verbessern. Ich werde außerdem dafür sorgen, dass Hessen nicht stehen bleibt in der Entwicklung neuer Umwelttechnologien um so auch hier einen Spitzenplatz einzunehmen.